Aus dem Heft 1 des Jahrgangs 1995

  • Editorial
  • Die Israel Interfaith Association (IIA)
  • Interfaith 1993/94 - Die wichtigsten Aktivitäten
  • Arabisches Interesse am Dialog in Nordisrael - Exkursion nach Haifa und Nes Ammim
  • Vortragsreihe "Juden, Christen und Moslems gegenüber dem Friedensprozeß"
  • Wochenendseminar zum Thema "Die Religion und das Generationenproblem"
  • Kontakte mit der Autonomie Jericho
  • Das Jahr 1994/95
  • Zwischen säkular und religiös
  • Erstes Interreligiöses Treffen zwischen Palästinensern und Israelis
  • Thema: Der Streit um die Knochen der Mamilla-Höhle
  • Aktuelles: Jerusalemer Kirchenfürsten fordern internationale Garantien für Jerusalem
  • Rabin sichert Christen einen Platz in Jerusalemverhandlungen zu
  • Israelische Oberrabbiner für Änderung des Einwanderunggesetzes
  • Vortrag: Rabbiner Dr. Jaakov (Jack) Cohen: Zukünftige interreligiöse Beziehungen im Nahen Osten
 
Editorial
Religionen in Israel - RiI- ist eine neue Zeitschrift über das Leben in Israel im Mit-und Gegeneinander der vielen Religionsgemeinschaften. RiI ist das neue Informationsblatt der Israelischen Interreligiösen Gesellschaft (Israel Interfaith Association - IIA) in deutscher Sprache. Es will aber mehr als ein "Vereinsblatt" sein. Soweit es der durch die gestaffelten Postgebühren bestimmte, bescheidene Umfang des Blattes zuläßt, soll versucht werden, ein Bild von der Problematik dieses Landes zu zeichnen, um dem Leser in Deutschland ein besseres Verständnis der Situation zu ermöglichen. "Religion" spielt in diesem Land eine Rolle wie vielleicht in keinem anderen Land der Welt, zum Guten und zum Schlechten. Die Beschäftigung damit ist das Besondere der IIA. So werden die meisten Informationen um dieses Problem kreisen. Religionen in Israel ist keine Fortsetzung des früheren Blattes Christliches Leben in Israel, als dessen Herausgeber die IIA zeichnete. Christliches Leben in Israel war eine Veröffentichung des israelischen Außenministeriums, von ihm bezahlt und inhaltlich bestimmt. Außerdem war Christliches Leben in Israel beschränkter in Umfang und in Focus. Es berichtete lediglich, wie sein Name schon sagt, über das Leben der Christen im Land, von denen es ein möglichst positives Bild vor den Augen der christlichen Welt zu vermitteln galt. Religionen in Israel will das ganze Umfeld der Religionen in Israel abdecken, vorwiegend natürlich der Probleme von Juden, Christen und Moslems im jüdischen Staat im Umgang untereinander und mit sich selbst. Probleme und Problemlösungen einer Religion oder einer Menschengruppe können auch wegweisend und bedeutungsvoll für eine andere sein. Religionen in Israel ist unabhängig. Das bedeutet auch, daß es sich bezahlt machen muß, um weiter existieren zu können. Das wird sich nach einer Probezeit von vier Ausgaben zeigen. Auf der Titelseite sind die Rubriken genannt, unter denen regelmäßig berichtet werden soll. In einer Nummer wird niemals Platz für alle sein. In diesem Heft überwiegt die Information über die IIA. Das ist bei einer ersten Nummer verständlich und gerechtfertigt. Im Vierteljahres-Rhytmus wird sich das von selbst ändern. Das Überschreiten des engen Tätigkeitsrahmens der Aktivitäten der IIA soll das weite Umfeld aufzeigen, in dem die IIA arbeitet, und zum anderen klar machen, wie nötig gerade diese Arbeit ist. Zum Schluß soll den Kreisen und Institutionen gedankt werden, die finanziell die Arbeit der IIA ermöglichen. Das sind in Deutschland der "Evangelische Arbeitskreis für Kirche und Israel in Hessen und Nassau", die Rheinische Kirche und die Konrad Adenauer Stiftung. Wir sind auf Reaktionen gespannt und hoffen, daß sie uns zur Fortsetzung ermutigen.
Jerusalem, 1. Januar 1995 @-Michael Krupp
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Zukünftige interreligiöse Beziehungen im Nahen Osten
Rabbiner Dr. Jaakov (Jack) Cohen
 
Wenn wir über zukünftige Beziehungen zwischen den Religionen in diesem Teil der Welt reden, können wir entweder versuchen, Propheten zu sein, oder darlegen, was sein sollte bzw. was wir wollten, das es wäre. Da ich kein Prophet bin, werde ich mich auf einige Anmerkungen bezüglich dessen, wie zukünftiger Dialog aussehen sollte, beschränken. Ich werde also nicht versuchen vorauszusagen, was geschehen wird. Mit anderen Worten: Ich werde über die Gegenwart und dabei über die Frage sprechen, wie wir uns angesichts der Anforderungen, die die Zukunft an uns stellt, heute verhalten sollten.
Freilich hängt das, was sein wird, davon ab, was aus dem Friedensprozeß herauskommt - und welchen Standpunkt wir religiöse Menschen dazu einnehmen. Noch einmal: Wenn wir die Frage so stellen, behandeln wir die Gegenwart als Gebot. Indem wir uns um eine bessere Zukunft für uns und die ganze Menschheit bemühen, müssen wir jetzt im Einklang mit den moralischen Imperativen handeln, die uns in der Form der mitzwot, der göttlichen Gebote (wie wir Juden sie nennen) begegnen.
So wie ich Religion verstehe, ist sie (zwar) etwas auf die Zukunft Ausgerichtetes, aber sie fordert uns stets im Hier und Jetzt. Wir können nicht sagen: "Wenn Frieden herrscht, werden wir Juden und Araber in der Lage sein, darüber zu reden, was uns theologisch und geistig-geistlich trennt und verbindet. Jetzt allerdings müssen wir diese Dinge einklammern und unsere Zeit damit verbringen, unser politisches Problem auszudiskutieren." Vielmehr müssen wir sagen: "Wir werden all unsere Probleme, einschließlich unseres politischen Konflikts, aus unserer religiösen Perspektive gegenseitigen Respekts und (religiöser) Hingabe an den Frieden angehen." Vielleicht werden wir dadurch, daß wir unsere Völker - und insbesondere unsere politischen Führer - dazu anleiten, der gemeinsamen Botschaft der abrahamitischen Religionen Beachtung zu schenken, zu einer vernünftigen Debatte und zur Zurüstung zu zivilisierter Zusammenarbeit zwischen unseren Völkern und unseren Religionen (wenn einmal ein politischer modus vivendi erreicht sein wird) beitragen.
Was also haben wir heute von uns selbst zu verlangen? Erstens haben wir zu begreifen, das Judentum, Christentum und Islam im Moment schlecht dazu vorbereitet sind, Dialogpartner zu sein. Wir alle haben es nötig, uns kritisch zu befragen. Wir alle lieben unsere jeweiligen Traditionen, weil wir in ihnen und durch sie das werden, was wir als Menschen sind. Was immer Männern und Frauen auf dieser Erde als "Erfüllung" gegeben ist - wir erreichen es als Glieder bestimmter Völker und Religionen. Aber es ist ebenfalls klar, daß Traditionen wachsen müssen, und es ist unsere, der Lebenden, Aufgabe, sie in ein neues Zeitalter zu überführen. Deshalb haben wir die unangenehme Aufgabe, uns ehrlich zu fragen, ob unsere jeweiligen (heiligen) Schriften weiterhin unbedingt als Wort Gottes anzunehmen sind oder ob sie als Produkte religiöser Virtuosi, deren Botschaft sowohl wahre als auch falsche Konzeptionen der menschlichen Natur und der menschlichen Zustände enthalten, anzusehen sind. Sollen wir damit fortfahren, unsere heiligen Schriften einzig mit den Instrumenten der traditionellen Hermeneutik zu lesen, oder sollen wir sie durch die modernen Methoden der Geisteswissenschaften ergänzen? - Ist die Torah wahrhaft die Wiedergabe von Gottes Offenbarung am Sinai? Wenn ja, welches Recht haben nicht-orthodoxe Juden, die Halachah zu kritisieren, die von dort stammt? Wenn nein, auf welcher Grundlage reklamieren Halachisten die Autorität dafür, daß sie ihre Standards der Mehrheit der Juden, die nicht länger ihr Diktat ertragen, aufoktroyieren? - Ist dieser Mensch Jesus ebenfalls als Sohn Gottes anzusehen? Beim Abschluß des ersten Welt-Parlaments der Religionen sagte dessen Vorsitzende, John Henry Barrows: "Ich möchte, daß das letzte Wort, das ich an dieses Parlament richte, Sein Name ist, dem ich Leben, Wahrheit, Hoffnung und alle Dinge verdanke, der alle Gegensätze versöhnt, alle Antagonismen befriedet, und der vom Thron Seines himmlischen Königreiches die klare und unermüdliche Allmacht erlösender Liebe lenkt Jesus Christus, der Retter der Welt." Sind die Anhänger anderer Religionen als Heiden anzusehen, weil sie diese Attribute für Jesus nicht in ihre Glaubens-Systeme integrieren? Sind Christen, die Jesus als ein Symbol, aber nicht als den inkarnierten Gott ansehen, als Häretiker zu behandeln? - Ist der Koran das abschließende Wort der Offenbarung Gottes? Ist ein Moslem, der den Koran kritisch studiert, damit automatisch ein Leugner der im Koran enthaltenen Wahrheiten? Ist Mohammed das Siegel der Propheten, haben wir zu sagen, daß seitdem keine weiteren Wahrheiten bezüglich Mensch und Universum freigelegt worden sind?
Für den zukünftigen interreligiösen Dialog hängt alles von der Weise, wie wir diese Fragen beantworten, ab. Wenn wir die Religionsgeschichte als Tatsachen-Bericht göttlicher Verfügungen und ihrer Wirkungsgeschichte ansehen, wie können wir dann jemals in der Lage sein, die konfligierenden Ansprüche zu versöhnen oder wenigstens fair und objektiv zu diskutieren? Wenn wir dagegen die Offenbarungs-Erzählungen als mythische Versuche ansehen, die Beziehung zwischen Mensch und Gott, Land und Nation sowie die Bedeutung und den Ort menschlicher Erlösung (in diesem Leben oder im Leben nach dem Tode) zu ergründen, können wir wenigstens die Substanz unserer jeweiligen Mythen zu verstehen versuchen. Wir gewinnen möglicherweise auch einige Einblicke in die Art charakteristischer Strukturen, die mit dem Fürwahrhalten der einzelnen Mythen zusammenhängen. Was sind also die Ausgangspositionen, von denen aus wir den Dialog zu beginnen haben? Müssen Juden darauf bestehen, daß sie als das auserwählte Volk angesehen werden? Muß die Hoffnung der gesamten Menschheit auf Erlösung auf den Glauben an Jesus als den einen und einzigen Retter gegründet werden? Ist aktive Mission für den Islam unaufgebbar oder ist er in der Lage anzuerkennen, daß es noch andere Heilswege gibt? James A. Kirk schreibt: "Alle Religionen sind in eine Welt religiösen Pluralismus' hineingeboren, aber sie haben diese Tatsache im großen und ganzen ignoriert. Jede Tradition behauptet, daß sie universell und ausreichend sei." Wenn das der Fall ist, sind die Fragen, die ich gestellt habe, zu bedrohlich, weil wir, wollten wir sie wahrheitsgemäß beantworten, viele unserer Ansprüche aufgeben und uns in uns selbst zurückziehen müßten. Religiöser Diskurs würde eine Sammlung von Monologen sein müssen. Weil viele von uns unfähig sind, auf unsere Anachronismen zu verzichten, machen wir es uns einfach und vertagen es, die wesentlichen, theologischen und moralischen, Probleme anzugehen. Wir entschuldigen uns mit dem Argument, daß diese Probleme so lange zurückzustellen sind, bis die entsprechenden politischen Bedingungen existieren - wenn Friedensverträge fertig sind, wenn moslemische Fundamentalisten ihre Terroranschläge einstellen, wenn die PLO aus ihrem Grundartikel den Satz, der zur Zerstörung Israels aufruft, streicht, wenn die jüdischen Siedler ihre Häuser verlassen und in die Gebiete zurückkehren, die bis 1967 (oder bis 1948 oder bis irgendwann noch davor) als israelisch bzw. jüdisch international anerkannt waren. Wir wissen alle, daß diese Verzögerungstaktik ein von allen Seiten angewandter Trick ist. Tatsache ist, daß Frieden nicht verhandelbar ist. Ohne ihn ist eine Schlichtung unmöglich. (Nebenbei: Wir hatten niemals einen Zustand von Schlichtung [conciliation], der uns erlauben würde, darüber hinaus von Versöhnung [reconciliation] zu reden.) Aber wir können keinen Frieden haben, solange wir nicht entweder dazu gezwungen werden - allerdings wird er in diesem Fall zerbrechlich bleiben - oder in gemeinsamer Übereinkunft davon überzeugt werden, das Frieden theologisch und moralisch ein kategorisches Gebot aller Religionen ist.
Leider können wir uns zur notwendigen Selbstprüfung nicht selbst verpflichten. Wenn wir isoliert zu uns selbst sprechen, bleiben wir in unseren Orthodoxien und unseren Klischees vom anderen stecken. Religiöser Fortschritt kann - genauso wie Fortschritt in allen anderen Lebensbereichen - nur aus der Herausforderung durch abweichende Meinungen und Perspektiven entstehen. Deshalb ist es so dringend nötig, daß wir wechselweise aufeinander wirken.
Heutzutage wissen wir Menschen, daß wir dazu bestimmt sind, auf dieser Erde zusammenzuleben. Können wir aus einer religiösen Perspektive irgendeine Rechtfertigung für Staatsgrenzen finden? Sind sie nicht alle historische Zufälligkeiten, die eher durch Gewalt als durch menschliches Bedürfnis bestimmt worden sind? Und was ist die religiöse Bedeutung von Land? Der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig dachte (mindestens zeitweise), daß Juden nicht danach streben sollten, noch einmal auf dem Boden ihrer nationalen Heimat zu siedeln. Er dachte, daß Land auf die nationale Spiritualität zerstörend wirke. Aber Völker sind genausowenig in der Lage, ohne Boden unter ihren Füßen zu leben, wie Männer und Frauen ohne Körper überleben können. Nichtsdestoweniger wissen wir Abrahamskinder: "Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist." Wie können wir Juden und Araber aus der Falle herauskommen, in die wir uns dadurch, daß wir darauf bestanden, das Israelland/Palästina könne nur einem von uns gehören, zu fallen erlaubten? Offensichtlich haben wir eine neue Psychologie zu kultivieren. So wie Elisheva Yaron schon vor Jahrzehnten weise vorschlug: "Wir haben den Boden, für den wir kämpfen, nicht als eine schöne Frau, die von zwei Männern umworben wird, zu betrachten, sondern als eine Mutter, die die Gegenwart ihrer beiden Söhne wünscht." Ich unterschätze die Schwierigkeit, unsere Geistesverfassung revolutionieren zu müssen, nicht, aber solange unser Dialog ein solches Resultat nicht hervorbringt, haben wir es alle nicht geschafft, das volle Potential unseres theistischen Glaubens zum Tragen zu bringen.
Ein anderer Stolperstein auf dem Weg zu geistlich-geistiger Reife ist unsere Einstellung zu "Heiligkeit". Was macht einen Ort heilig? Kann Heiligkeit geteilt werden? Hier ist wiederum ein Grad religiöser Reife verlangt, den keine unserer Religionen bisher erreicht hat. Was können wir von Politikern oder Staatsmännern erwarten, wenn wir uns nicht einmal innerhalb unserer jeweiligen Religionen auf den mythischen Charakter unserer Besitzansprüche auf "heilige" Orte einigen können? Ich mache solche Ansprüche nicht schlecht, weil Heiligkeit mit Sicherheit im Herzen des Gläubigen ist. Ich halte nur das Bedürfnis, das Heilige zu einer Rechtfertigung für Unvernünftigkeit zu machen - das viele Leute zu haben scheinen - für schlecht. Kontroversen über Plätze oder Bauwerke, die von zwei oder mehr Gruppen für heilig erachtet werden, können nur mit der Kunst des Kompromisses und mit Respekt für die Gefühle der anderen entschieden werden. Und zum Abschluß dieser unvollständigen Agenda interreligiösen Dialoges: Was sollte unsere Einstellung gegenüber "Demokratie" sein? Ist sie lediglich eine Methode der Entscheidungsfindung, oder ist sie nicht vielmehr auch ein Satz von sozialen Werten, die manchmal unseren geheiligten religiösen Überzeugungen und Praktiken widersprechen? Welche Form von politischer Ordnung paßt am besten zu unseren religiösen Konzeptionen? Halten die Letzteren einer demokratischen Vorstellung stand? Ist Demokratie - als eine westliche Erfindung - im Nahen Osten deplaziert? Sind nicht die Demokratiegelübde in einigen Staaten unserer Region unaufrichtig, und wenn das der Fall ist, was sollte die Position sein, die unsere Religionen demgegenüber einnehmen? Wir haben eindeutig eine Menge bezüglich unserer Rollen in der Verbreitung oder Beschneidung von Demokratie zu diskutieren. Die genannten Dinge scheinen mir die Vorstufen von interreligiösem Dialog im Nahen Osten zu sein. Wir müssen mit dem Erwerb der Demut anfangen, die damit verbunden ist, anderen zuhören zu können; außerdem mit offener Artikulation unserer gemeinsamen Probleme mit uns selbst und mit dem jeweils anderen. Und dafür haben wir nicht etwa auf eine günstigere Zeit zu warten, sondern jetzt Dialog zu führen. Jetzt ist es an der Zeit. Wir müssen jetzt die Lektionen lernen, die uns andere zu lehren haben. Wir müssen jetzt hören, was die anderen über unsere Tendenz zur Selbstverherrlichung denken. Wir müssen jetzt nicht nur leben und leben lassen, sondern leben und Leben ermöglichen. All diese Notwendigkeiten sind Gründe für Dialog. Aber lassen Sie uns auch daran denken, daß wir beim Eintritt in den Dialog darauf vorbereitet sein müssen uns zu ändern - in dem Moment, in dem wir, resultierend aus unserem miteinander-Reden, zur Überzeugung gelangen, daß wir moralisch inadäquat gewesen sind.
Ich habe in meiner, zugegebenermaßen inadäquaten Analyse nicht beabsichtigt, Fragen zu stellen, die der eine oder die andere von Ihnen als beleidigend empfunden haben könnte. Ich habe keinesfalls versucht, irgendjemand zu verletzen oder zu beleidigen. Ich gebe allerdings zu, daß ich vorsätzlich versucht habe, diejenigen aufzustören, die aufgestört werden müssen. Ich hoffe, daß es nur wenige davon gibt.
(Gehalten auf der Dezembertagung der IIA und El Liqa. Übersetzung: Lothar Triebel)
Der Autor des Aufsatzes, Jack Cohen, ist Rabbiner der orthodox-liberalen (Reconstructionalists) Gemeinde "Mevaksche Derech" (Wegsucher), emeritierter Direktor des religiösen Studentenwerkes "Beit Hillel" an der Hebräischen Universität Jerusalem und Mitglied des Sekreteriats der IIA.
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